Eigentlich hatte ich das letzte mal zu Silvester 2004/2005 einen Anfall von hämmernden und pulsierenden Kopfschmerzen. Heute war es innerhalb von 2 Monaten schon der zweite. Heute allerdings nur eine Vorstufe und nicht vergleichbar mit jenem von Mitte Oktober. Am Abend bevor ich mich von meinen Großeltern wieder auf den Weg nach Freiberg machen wollte, hatte ich das Gefühl bald geht es zuende. Um es mal mit einem Zitatsample aus dem Lied “Stammheim (Kampf)” von Weena Morloch zu beschreiben: “[...]Das Gefühl wenn einem der Kopf platzt[...]“. So und nicht anders.
Das Schema ist immer das gleiche. Zuerst hat man ein mulmiges Gefühl in Kopf und Bauch und dann geht das Gefühl im Kopf langsam in ein stetiges pulsieren synchron zum Puls über.
Heute ist Feiertag in Freiberg und eigentlich wollte ich heute etwas für die Uni tun. Aber daraus wurde leider nichts. Erst jetzt kann ich wieder einen klaren Gedanken fassen und so habe ich beschlossen meine Erfahrung damit öffentlich zu machen. Ist ja schließlich ein Blog und da plaudert man natürlich über mehr oder weniger belanglose Intimitäten. Wie dem auch sei, auch wenn ich mich glücklich schätzen kann dass ich von Begleiterscheinungen wie Brechreiz und Halluzinationsauren verschont bin, Migräne ist wirklich unschön. Vor allem der Umstand dass sie vor allem dann auftritt wenn man mal Gelegenheit hat sich auszuruhen. Nach einer längeren Stressphase tritt es bei vielen auf – leider auch bei mir.
Falls hier noch jemand ähnliche Erfahrungen hat, oder gar Tipps zur Selbsttherapie – die Kommentarfunktion existiert nicht nur zum Spaß!