Yann Tiersen
Geschrieben am: 23. März 2007 von BeetlesusOptisch entspricht Yann Tiersen einer sympathischen Mischung aus Robert Smith und Adam Green. Seines Zeichens zwar durch die Filmmusik zu “Le Fabuleux Destin d’Amélie Poulain” (Die fabelhafte Welt der Amélie) und “Goodbye Lenin” Ruhm erlangt, besticht der Franzose am 20.03.2007 im Röschenhof in Dresden mit einer virtuosen Klangwelt aus Rock, meditativer und experimenteller Musik. Ausgerüstet ist die Band mit einer Elektroorgel, einem (u.a. mit Streicherbogen und Akkubohrschrauber gespielten) Bass, einem großen Gitarrenrepertoire sowie Schlagzeug. Der Meister selbst spielt, neben diversen Gitarren, Violine, Akkordeon und ein Spielzeugxylophon. (Yann Tiersen könnten selbst mit zwei Steinen und einer Scheibe Brot musizieren.) Ab und an darf auch seiner Stimme gelauscht werden, ob in seiner Muttersprache oder in englisch mit sexy französischem Akzent. Die Performance beweist die unendliche Leidenschaft, aus der Yann Tiersens Musik primär be- und entsteht. Einer aufwendigen Bühnengestaltung und Videoshow braucht es nicht.
Alles in allem, ein wunderbares (restlos ausverkauftes) Konzert. Yann Tiersen beweist einmal mehr, wer er ist: Ein Virtuose ohnegleichen.
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