LaTex
Geschrieben am: 18. Oktober 2007 von ErikWer hat jetzt an dieser Stelle einen Beitrag über Fetishmode erwartet? Hand aufs Herz, wohl sicher die meisten
– Aber nein, es geht in diesem Fall um eine persönliche Revolution in der Textverarbeitung. Hab ich mich doch bisher immer mit Winzigweich Word rumgequält, hat mich nun das Openscource Textverarbeitungsprogramm LaTex erreicht. Es ist völlig anders als die bekannten Schreibmaschinenprogramme und wirkt auf den ersten Blick sehr umständlich. LaTex ansich ist nämlich kein WYSIWYG Editor sondern ein Interpreter. Ähnlich wie in HTML Werden Textformatierungen mit Hilfe von Tags gemacht. Was zunächst ziemlich umständlich aussieht, ist in Wirklichkeit viel einfacher als Word. Denn Wenn man einmal ein Grundgerüst für bsp. eine Facharbeit konstruiert hat, dann generiert LaTex z.B. eine PDF Datei in der alles nach bestimmten Standards formatiert ist. Das alleine ist noch nicht so sonderlich spektakulär aber die Möglichkeit Formeln mit allen nur denkbaren kryptischen Zeichen zu erzeugen, eine intelligente automatische Gliederung und das verhasste Literaturverzeichnis zu bauen ohne in der laufenden Arbeit ständig über das “Wo?” und das “Wie solls aussehen?” nachzudenken. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert davon.
Bishher habe ich folgende Software dafür eingesetzt:
MikTex – ein kostenloses, sehr umfangreiches Compilerpacket
TeXnicCenter – Praktischer Editor für Tex Dateien – auch mit deutscher Oberfläche!
JabRef Programm zur Erstellung und Verwaltung von Literaturreferenzen in die LaTex Umgebung
Leider ist der Einstieg nicht sonderlich intuitiv und bedarft einer gewissen Einarbeitungszeit die umso kürzer wird je besser Referenzen und/oder Tutorials man nutzt. Es gibt sehr viele, deshalb möchte ich an dieser Stelle auf Google verweisen.
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