Prüfungsfrei!!!!

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Der schönste Moment im Studienleben ist wahrscheinlich der nach der letzten bestandenen Prüfung. Sah ja zeitweise gar nicht danach aus als würde ich ihn jemals erleben, aber es ist geschafft. Gestern kurz nach 12. Nach kurzer Beratung über meine Leistungen wurde mir der letzte blaue, ausgefüllte Prüfungsschein in die Hand gedrückt. Das wird zwar nicht das letzte mal gewesen sein im Kreuzfeuer von Professorenfragen zu stehen, aber der größte Teil ist nun vorüber.

An dieser Stelle danke ich allen die mich unterstützt und an mich geglaubt haben.

Update

Freitag, September 19th, 2008

Dieser Beitrag soll ein wenig über meinen aktuellen Status informieren und geht einmal quer durch alle Bereiche:

Studium: Nächsten Donnerstag ist meine vorletzte Teilprüfung für die letzte Prüfungsnote. Metallische Werkstoffe III. Einen Termin für die Nichteisenmetalle habe ich leider noch nicht. Das wird sich wohl dann am Montag beim Treffen mit meinem Professor zeigen. Jedenfalls haben beide Prüfungen etwas gemeinsam. Ich kann bedenkenlos durchfallen ^^ . (weiterlesen…)

Das Ende naht…

Montag, August 25th, 2008

Nein, weder das Ende der Welt noch das echte Ende meines Studiums ist gemeint sondern das abzusehende Ende der Prüfungen. Meine vorletzte Hürde ist zwar schon eine Weile überwunden, aber die Hauptprüfung “Struktur- und Gefügeanalyse” war so etwas wie der Gipfel des Berges. Mengenmäßig ist zwar noch ein wenig zu tun, aber die gefühlt schwierigste Prüfung liegt nun hinter mir. Das Ergebnis ist zwar mäßig, aber das spielt für mich jetzt keine Rolle mehr. Ich hätte es zwar um längen besser machen können, aber ich für mich weiß dass ich es kann. Leider konnte ich das zu diesem Zeitpunkt nicht sonderlich gut vermitteln. Was solls. Sicherlich haben auch die Prüfer gemerkt dass ich nicht der Dümmste bin. Das muß ich dann nur irgendwie noch meinen zukünftigen Arbeitgebern vermitteln. Jedenfalls geht es voran. Jetzt fehlt nur noch eine kleine Komplexprüfung und dann wirds langsam mal Zeit dass es Zusagen für ein Praktikum gibt. Ende September ist nämlich auch Schluß in Freiberg. Jedenfalls mit meinem Wohnheimsplatz. Das erfüllt mich schon ein wenig mit Trauer und einige Vertreter aus meinem Sozitop sehen das wohl genauso. Aber das widerum erfüllt mich mit Stolz, denn ich habe wohl menschlich doch einen eher positiven Eindruck hinterlassen.
Weiter wird es auf jeden Fall gehen. Nur wie, das muß sich noch zeigen.

Fassathlon!

Sonntag, Juni 15th, 2008

Seit gestern darf ich mich offiziell “Fassathlot” nennen. Die phonetische Ähnlichkeit zu “Fassidiot” ist auch nicht sonderlich weit hergeholt denn wer schnallt sich schon freiwillig ein 10kg schweres 25L Fass auf den Rücken um dann einen Triathlon mit einer zusätzlichen 4. Disziplin, dem Saufen, zu unterziehen? Richtig, Studenten. Meine Motivation den insgesamt knapp 16km langen Parcours zur absolvieren war wohl der Wunsch noch so viele dämliche Sachen mitzumachen wie möglich so lange ich noch in Freiberg bin. Allerdings war es doch wesentlich schwerer als erwartet.

Die erste Station entpuppte sich als halber Todesmarsch. 5km mit kontinuierlicher Steigung zum Soldatenteich rennen ist nicht gerade ein Spaziergang. Der Soldatenteich war die zweite Station. Etwa 180m Schwimmen. Mit einem Fass auf dem Rücken ist auch das kein echter Spaß, aber verglichen mit dem Laufen war es nicht sonderlich schlimm. Anschließend gab es erstmal ein Beck’s Alkoholfrei. Eine Schande dass sich sowas Bier nennen darf. Aber das nur am Rande. Nachdem ichs dann endlich geschafft habe meine Klamotten zu wechseln gings mit dem Rad weiter. 10 km wovon die Hälfte schön bergab ging, die andere dafür umso härter Bergauf. Und dann passierte es.Wadenkrämpfe Alarmstufe:Rot. Naja, half alles nichts – nur Zähne zusammenbeißen und im Schneckentempo bis ins Ziel radeln. Als ich dann endlich mein Fahrrad abgestellt hab und ins Ziel gehumpelt bin, kam die erlösende letzte Disziplin. 1L frisches, kühles Pils. Außerdem das wirklich tolle Gefühl etwas geschafft zu haben. Es war zwar nur ein ehrenvoller 57. Platz (*hust*), aber dafür dass ich so gut wie kaum dafür trainiert hab und ich es ins Ziel geschafft hab, war es eine gute Erfahrung. Und beim nächsten mal ist mehr drin. Und da werd ich hoffentlich nicht wieder mit der Spitzensportlergruppe starten. Was bleibt ist Moment erstmal tierischer Muskelkater von der Hüfte an abwärts, eine Urkunde und der Titel Fassathlot einer Weltmeisterschaft. Juhu!

Da ich leider selbst keine Photos von diesem tollen Event machen konnte, möchte ich an dieser Stelle meinem geschätzten Kollegen und Freund Frieder Birkholz danken fürs Festhalten der “schönsten” Momente. Seine Internetpräsenz: www.schneepfade.de

Wer sich für den Fassathlon ansich interessiert, er findet schließlich jedes Jahr statt, sollte sich mal auf:

www.fassathlon.de kundig machen.

LaTex

Donnerstag, Oktober 18th, 2007

Wer hat jetzt an dieser Stelle einen Beitrag über Fetishmode erwartet? Hand aufs Herz, wohl sicher die meisten :D – Aber nein, es geht in diesem Fall um eine persönliche Revolution in der Textverarbeitung. Hab ich mich doch bisher immer mit Winzigweich Word rumgequält, hat mich nun das Openscource Textverarbeitungsprogramm LaTex erreicht. Es ist völlig anders als die bekannten Schreibmaschinenprogramme und wirkt auf den ersten Blick sehr umständlich. LaTex ansich ist nämlich kein WYSIWYG Editor sondern ein Interpreter. Ähnlich wie in HTML Werden Textformatierungen mit Hilfe von Tags gemacht. Was zunächst ziemlich umständlich aussieht, ist in Wirklichkeit viel einfacher als Word. Denn Wenn man einmal ein Grundgerüst für bsp. eine Facharbeit konstruiert hat, dann generiert LaTex z.B. eine PDF Datei in der alles nach bestimmten Standards formatiert ist. Das alleine ist noch nicht so sonderlich spektakulär aber die Möglichkeit Formeln mit allen nur denkbaren kryptischen Zeichen zu erzeugen, eine intelligente automatische Gliederung und das verhasste Literaturverzeichnis zu bauen ohne in der laufenden Arbeit ständig über das “Wo?” und das “Wie solls aussehen?” nachzudenken. Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert davon.

Bishher habe ich folgende Software dafür eingesetzt:

MikTex – ein kostenloses, sehr umfangreiches Compilerpacket
TeXnicCenter – Praktischer Editor für Tex Dateien – auch mit deutscher Oberfläche!
JabRef Programm zur Erstellung und Verwaltung von Literaturreferenzen in die LaTex Umgebung

Leider ist der Einstieg nicht sonderlich intuitiv und bedarft einer gewissen Einarbeitungszeit die umso kürzer wird je besser Referenzen und/oder Tutorials man nutzt. Es gibt sehr viele, deshalb möchte ich an dieser Stelle auf Google verweisen.

Flickr und Uni

Dienstag, September 18th, 2007

Wie viele meiner Bloggerkollegen habe ich nun auch einen flickr Account. Damit habe ich ein Trio von Photocommunities voll. (Neben Fotocommunity.de und deviantART.com). Was das bringen soll? Naja, mir gefällt prinzipiell die Aufmachung und die Einfachheit von flickr. Für ein professionelles Portfolio werd ich es natürlich nicht nutzen, aber es gibt viele Bilder die mir zwar gefallen aber meiner Meinung nach nicht den künstlerischen Anspruch haben in einer der anderen Galerien zu landen. Na mal schauen. Falls hier ein Leser ebenfalls einen flickr Account hat und mich als “Buddy adden” will (was für ein feiner denglisch), soll sich eingeladen fühlen.

Tja, was gibts noch? Ich habe eben ein Testat geschrieben und so grau wie das Wetter ist, so wird wohl auch diese Klausur ausfallen. Korrosion ist das Thema. Und nicht wirklich meins. Aber ich hatte auch verdammt wenig (genaugenommen gar keine) Zeit dafür zu lernen. Aber wie heißt es doch so schön, ist ja nur ein Testat. Ist zwar mist wenns wiederholt werden muß, aber kein Weltuntergang wie bei einigen anderen Prüfungen *hust* – naja, am 28.9 bin ich in Technischer Mechanik II (Festigkeitslehre) dran. Das wird bestimmt mal wieder der schlimmste Tag meines Lebens. Aber ich werd die Sache bestehen und dann kanns weiter gehen.

Nachher fahre ich erstmals seit langer langer langer Zeit wieder nach Erfurt. Auch wenn auch da lernen angesagt ist, kann ich endlich mal ein bißchen entspannen. Außerdem verkürzt sich die Zeit bis Samstag auch um einiges, denn an diesem Tag werde ich mein geliebtes Weib vom Flughafen von ihrer langen China Reise abholen. Es wird auch dringend Zeit. Wie sehr man einen Menschen liebt weiß man für gewöhnlich erst wenn er nicht mehr da ist. Die Entzugserscheinungen kamen eigentlich schon nach 3 Tagen aber nach 7 Wochen gehe ich echt auf dem Zahnfleisch. Ein Glück dass diese “Trennungsphase” nun bald unterbrochen wird. Ich freu mich mehr drauf als auf Weihnachten.

In diesem Sinne, einen schönen Tag noch!

Neuer PC und das 8. Semester

Sonntag, Mai 6th, 2007

Das wichtigste zuerst: Nachdem mein geliebter Laptop nach knapp 3 Jahren Powereinsatz die Hufe hochgerissen hat, war die Entscheidung angesichts von Reparaturkosten von 500€ doch ziemlich einfach. Also hab ich das Internet angeworfen und mich bei Alternate über neue Hardware für meinen alten Rechner informiert. Die Wahl war ziemlich schnell getroffen und nach ein paar Tagen mein Konto um ein paar Euro leichter. Dafür kam das Päckchen mit den ersehnten neuen Teilen ziemlich schnell und nach einer halben Nacht akribischer Bastelarbeit an dem Kasten erwachte Frankenstein erfolgreich zum Leben. Nun sieht meine Rechentechnik wie folgt aus:

  • Mainboard: ASUS M2N-E SLI
  • CPU: Athlon64 X2 4000+
  • RAM: G.E.I.L. DDR2-800 1GB
  • Grafikkarte: Asus EAX1950PRO 256MB
  • DVD-R: NEC AD-7173A

Das ganze Wohnt in meinem alten Gehäuse mit nem noname 350 W Netzteil (was aber offensichtlich völlig ausreicht).

Kommen wir nun zur Uni. Ich bin ja offensichtlich immernoch dabei. Und es läuft gar nicht mal so schlecht. Für die Bearbeitung meiner Studienarbeit (Zeitraum 2 Semester) habe ich sogar eine HiWi Stelle bekommen. Zwar nur 20h/Monat für 3 Monate, aber mehr geht wohl sowieso erstmal nicht. Jetzt muß ich darauf warten das meine Galvanikzellen fertig werden damit ich anfangen kann Blei und Zinn abzuscheiden um das ganze während des Prozesses mit einem Röntgendiffraktometer zu analysieren. Das nur am Rande für jene die sich interessieren was ich eigentlich an der Uni mache.

Außerdem habe ich nun auch ein reelles Ziel vor Augen dass mich motiviert so schnell wie möglich fertig zu werden. Mein geliebter Käfer wird ab Herbst an der Universität Heidelberg arbeiten. Zwar nicht gerade um die Ecke, aber so eine Stelle ist wohl vergleichbar mit einem mittleren Lottogewinn. Ich freu mich riesig für sie und werde sicher so bald wie möglich nachziehen. Also, drückt mir die Daumen dass ich meine Sache auch ordentlich zu Ende bringe!