Top 10: Filme
Geschrieben am: 19. Oktober 2006 von ErikViel schwieriger als bei der Musik ist es mir bei den Filmen eine Top 10 Liste aufzustellen da ich eigentlich ein echter Cineast bin. Ich will trotzdem eine kleine Auswahl von den Streifen vorstellen, die mich immer wieder ins Kino oder vor die Flimmerkiste ziehen würden. Auch hier ohne feste Reihenfolge und mit ein paar Worten warum mir der Film so gefällt.
Alien³
Beide ungeraden Teile der Alien Saga bestechen hauptsächlich durch ihre claustrophobische Atmosphäre während Teil 2 und 4 mehr durch actionreiche Schlachten gegen H.R. Gigers Xenomorphe glänzen. Alien³ hat aber noch
einiges mehr zu bieten: Ein apokalyptisches Dystopia in Form des von Gott verlassenen Gefängnisplaneten Fiorina 161. Lt. Ellen Ripley (Sigourney Weaver) , die schon in den ersten beiden Teilen die einzige Überlebende war, ist nun endgültig in der Hölle angelangt. Die Schwerverbrecher auf Fiorina, die eigentlich einen Zöllibatseid abgelegt haben, sind ganz und gar nicht glücklich über den Neuzugang. Als dann noch klar wird dass in der abgestürzten Rettungskapsel Neben Ripley und den Leichen von Hicks und der kleinen Newt noch ein blinder Passagier war, nimmt das Unheil unaufhaltsam seinen Lauf. Ein Gefangener nach dem anderen verschwindet entweder ganz oder wird nur noch in toter Form gefunden. Ein Alien, die fleischgewordene Urangst, haust in dem riesigen Knastkomplex. Als wär das nicht schon schlimm genug, stellt sich heraus das auch in Ripley sich ein Alien eingenistet hat. Nicht irgendeines, sondern eine Königin…Von allen Alien Filmen finde ich, entgegen vieler Meinungen, den 3. Teil am besten. Er ist optisch hervorragend produziert, schafft eine beklemmende Atmosphäre und vernachlässigt in der ganzen dreckigen Dunkelheit und Tristess nicht die Charakterentwicklung. Man merkt dem Film nicht an dass es um die Produktion viel Ärger gab. Der Regisseur David Fincher verließ noch vor den Schnittarbeiten das Projekt wegen Streitigkeiten mit MGM.

Die fabelhafte Welt der Amélie
Wenn Franzosen Liebesfilme drehen, dann ist das entweder tottraurig, wunderschön oder beides. Ohne kitschig zu werden. Im Gegensatz zu Produktionen im Rosamunde Pilcher Format, welche mich regelmäßig dazu bewegen um- oder gar auszuschalten.
Amélie Poulain ist eine junge, attraktive aber einsame Frau. Schon als Kind sehnte sie sich nach einem Seelenverwandten. Als Erwachsene arbeitet sie in einem Café im Künstlerviertel Montmartre, in dem alle Archetypen von verkrachten Existenzen verkehren: Ein erfolgloser Schriftsteller, eine hypochondrische Tabakwahrenverkäuferin und eine ehemalige Artistin die nach einem Reitunfall ihren Traum aufgeben mußt. Nach einem Schlüsselerlebnis beschließt Amélie all ihren Mitmenschen ein kleines Stückchen Glück zu bescheren und vergisst dabei sich selbst. Doch es gibt da jemanden der ihre Einsamkeit beenden könnte. Ein kauziger junger Mann mit eigenartigen Sammelleidenschaften hat es ihr angetan doch bis sie zusammenfinden hat es Amélie noch einige kleine Abenteuer zu bestehen.
Nachdem man diesen Film gesehen hat, ist man wie in einem kleinen Endorphinrausch, was nicht nur an den sympathischen Charakteren und den Bildern von Paris’ schönsten Orten liegt sondern auch der tollen Chanson Musik aus der Feder von Yann Tiersen liegt. Ein Film der einem zeigt wie schön Liebe ist und das auf eine berauschende Weise.

Butterfly Effect

Dead Man

Fight Club

Ginger Snaps

Ghost in the Shell

In the mood for love

Sin City

The Cell










